Schwangerschaftsstreifen lindern: Tipps und Tricks gegen die Hautveränderungen

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Nach einer Schwangerschaft leiden viele Frauen an den Schwangerschaftsstreifen, die am Bauch, am unteren Rücken und auch an den Schenkel verlaufen können. Ist das Gewebe einmal gerissen, bleiben die Streifen ein Leben lang. Allerdings gibt es Mittel und Wege, mit denen Sie die Dehnungsstreifen verkleinern können.

Eine schwangere Frau mit Schwangerschaftsstreifen.

Wenn du deine Schwangerschaftsstreifen nach der Schwangerschaft lindern möchtest, ist es am besten, so früh wie möglich mit der Behandlung zu beginnen. Genau dann kannst du wirklich etwas bewirken! Sobald du während der Schwangerschaft erste Dehnungsstreifen bemerkst, starte am besten direkt mit einer Pflegeroutine durch Öle oder Cremes. Noch besser ist es natürlich, den Streifen durch regelmäßiges Eincremen während der Schwangerschaft vorzubeugen.

Narbencréme bei Schwangerschaftsstreifen

Medizinisch gesehen sind Schwangerschaftsstreifen Narben, die durch feine Risse im Unterhautgewebe entstehen. Deine Haut kann dadurch aufgesprungen wirken und sich bläulich oder rötlich verfärben. Narbencrèmes können das Gewebe geschmeidiger machen, die Feuchtigkeitsaufnahme fördern und Verfärbungen mindern. Dadurch kann sich nicht nur das Hautbild verbessern, sondern deine Haut wird sich auch weicher anfühlen..

Professionelle Hilfe bei Dehnungsstreifen: Laser, Frosttherapie und Co.

Falls deine Schwangerschaftsstreifen dich besonders stören, zögere nicht, einen Hautarzt oder eine Kosmetikerin um Rat zu fragen. Manchmal kann eine professionelle Behandlung, wie ein Kräuterpeeling, erstaunliche Ergebnisse erzielen. Dein Hautarzt kann auch beurteilen, ob Methoden wie Laserbehandlung oder Kryotherapie für dich in Frage kommen.

Gesunde Ernährung kann helfen!

Eine ausgewogene Ernährung mit viel Vitamin C, Vitamin E, Zink und Protein kann die Elastizität der Haut unterstützen und sie widerstandsfähiger machen. Vor sowie in und nach der Schwangerschaft sollte ein besonderes Auge auf gesunde Ernährung geworfen werden, denn ein gesunder Körper kann sich während und nach der Schwangerschaft besser regenerieren.

Falls möglich: Gewichtszunahme kontrollieren

Heißhungerattacken und nächtliche Gelüste  – ja eine Schwangerschaft kann auch oft den Appetit und das Hungergefühl verändern – insbesondere, weil die Frau für Zwei essen muss. Desto trotz – und falls möglich  – wäre es gut, die „normale“ Gewichtszunahme zu kontrollieren. Denn eine langsame und gleichmäßige Gewichtszunahme während der Schwangerschaft kann helfen, die Hautdehnung zu minimieren und das Risiko von Schwangerschaftsstreifen zu verringern.

Fazit

Es ist wichtig zu beachten, dass Schwangerschaftsstreifen oft genetisch bedingt sind und nicht vollständig vermieden werden können. Wenn sie jedoch auftreten, können diese Tipps dazu beitragen, ihr Erscheinen zu minimieren oder zu reduzieren. Im Zweifelsfall solltest du immer mit deinem Arzt oder deiner Ärztin Rücksprache halten. Aber vergiss nicht: deine Schwangerschaftsstreifen sind auch ein Zeichen von Liebe. Sie werden dich wohl immer an deine Schwangerschaft erinnern, an die schlechten aber auch an die guten Zeiten. Und vorallem an die Liebe zu deinem Kind. Mit dieser Einstellung kannst du diese Hautveränderung auch mit Stolz tragen, denn nur dadurch und durch dich ist ein wundervolles neues Leben entstanden!