Anwohner sollen für Straße zahlen

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Die Gemeinde Neuenkirchen stuft den Kaisersweg als neu zu bauende Straße ein und verlangt von den Anwohnern Zahlungen, obwohl die Straße optisch fertig wirkt. Betroffen sind vor allem Landwirt Dietmar Weßling und weitere Anwohner, die mit hohen Kosten rechnen müssen. Weßling droht im schlimmsten Fall eine Zahlung von bis zu 500.000 Euro. Die Gemeinde begründet…

Die Gemeinde Neuenkirchen stuft den Kaisersweg als neu zu bauende Straße ein und verlangt von den Anwohnern Zahlungen, obwohl die Straße optisch fertig wirkt. Betroffen sind vor allem Landwirt Dietmar Weßling und weitere Anwohner, die mit hohen Kosten rechnen müssen. Weßling droht im schlimmsten Fall eine Zahlung von bis zu 500.000 Euro.Die Gemeinde begründet die Einstufung damit, dass Gehwege, bessere Beleuchtung und ein geeigneter Unterbau für die Entwässerung fehlen. Rechtlich kann eine Straße auch Jahrzehnte nach Baubeginn als Neubau gelten, was die Zahlungen rechtfertigt. Die Anwohner argumentieren, die Straße sei bereits in den 60er-Jahren fertiggestellt worden und fordern, dass die damals gültigen Bauanforderungen gelten.Die Anwohner haben Petitionen gestartet und erwägen eine Klage. Die Stadt Neuenkirchen äußert sich nicht zu dem Thema. Einige Betroffene denken sogar über den Verkauf ihrer Grundstücke nach, um die Kosten zu stemmen.


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