Kita-Reform: Interview mit NRW-Familienministerin Schäffer

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Die Kibitz-Reform in Nordrhein-Westfalen wird weiter ausgebaut. Ein zentraler Punkt ist die Erhöhung der Mindestkernzeit in Kitas auf 35 Stunden pro Woche. Zudem werden insgesamt 106 Millionen Euro zusätzlich investiert, davon 50 Millionen Euro speziell für die Sprachbildung. Weitere finanzielle Mittel fließen mit 37 Millionen Euro in die Einstellung von Kita-Helferinnen und -Helfern, sodass künftig…

Die Kibitz-Reform in Nordrhein-Westfalen wird weiter ausgebaut. Ein zentraler Punkt ist die Erhöhung der Mindestkernzeit in Kitas auf 35 Stunden pro Woche. Zudem werden insgesamt 106 Millionen Euro zusätzlich investiert, davon 50 Millionen Euro speziell für die Sprachbildung.Weitere finanzielle Mittel fließen mit 37 Millionen Euro in die Einstellung von Kita-Helferinnen und -Helfern, sodass künftig jede Kita in NRW mindestens eine Unterstützungskraft erhält. Zusätzlich werden 18 Millionen Euro für eine Personal-Offensive bereitgestellt, um die Ausbildung von Fachkräften zu verbessern und den erfolgreichen Abschluss der Ausbildungen zu fördern.Kritiker hatten Bedenken wegen möglicher Qualitätsverluste durch das Modell mit Rand- und Kernzeiten geäußert. Die Reform sieht vor, die Randzeit auf zehn Stunden zu begrenzen, in denen pädagogisch ausgebildete Ergänzungskräfte eingesetzt werden, um die Qualität sicherzustellen. Das Gesetz soll voraussichtlich im Juli vom Parlament beschlossen werden.


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