„Das Gespräch“: Wenn Eltern ihre Kinder aufklären

| Lesezeit:

2 Minuten

Vor diesem Moment fürchten sich die meisten Eltern: die Aufklärung ihres Nachwuchses. In einem unglaublich witzigen YouTube-Video, wird genau dieses „ernsthafte“ Gespräch zwischen Eltern und Kindern gezeigt. Verlegene Kinder, um Worte ringende Eltern und lachende Zuschauer sind das Resultat.

Eine Mutter sucht das Gespräch mit ihrer Tochter im Teenageralter.

Irgendwann muss es sein und das am Besten (falls möglich), bevor es zu spät ist: Das Aufklärungsgespräch. Diese Tatsache hat sich die Produktionsfirma „Cut Video“ zu Nutzen gemacht, indem sie Eltern gebeten haben vor laufender Kamera ihre Schützlinge aufzuklären.

Umschreibungen: „Siehst du diese Tasche?“

Der Klassiker: Der Versuch dem Kind den Geschlechtsverkehr mit blümeranten Metaphern nahezulegen. So versucht es auch ein Vater im Video. „Siehst du diese Tasche hier?“, fragt er seine offensichtlich ratlose Tochter, die bejaht. „Ok, die Tasche ist die Vagina„, führt er seine Erklärung weiter aus „und wenn man ein Kind haben möchte …“ … lange Pause! Man merkt, dass er seine Umschreibung im Kopf noch nicht fertiggesponnen hatte als er damit anfing.

Schlussendlich erzählt er etwas von wegen er müsse seinen Penis in die Tasche stecken. Wir wissen nicht genau, ob es für das Kind nicht weniger irritierend gewesen wäre, wenn er nicht einfach „das Kind beim Namen“ genannt hätte.

Aufklärungsgespräch überflüssig

Ein anderer Vater hingegen muss sein blaues Wunder erleben: Sein kleiner Sohn ist offenbar bestens aufgeklärt. Er erzählt fleißig, wie Babys gemacht werden, dass Frauen Eier haben und Männer Spermien. Fassungslos fragt sein Vater ihn, woher er das Wissen habe. Wer dem kleinen Jungen das geheime Wissen des Sex nahegelegt hat, erfahren Sie im Video:

Welchen Aufklärungsweg wir dir nun empfehlen?

Es gibt eigentlich kein „richtig“ oder „falsch“ – schlussendlich musst du entscheiden, wie du dein Kind aufklären möchtest. Denn du kennst deinen Nachwuchs am Besten, weißt wie er oder sie tickt, und was ihm oder ihr vielleicht unangenehm sein könnte. Oftmals ist auch die Entscheidung, welches Elternteil die Aufklärungsarbeit übernimmt, von Bedeutung. Setze dich daher mit deinem Partner zusammen und bespreche, wer von euch beiden der Meinung ist, den „besseren Draht“ in Sachen Geschlechtsverkehr zu eurem Kind hat.

Allgemein ist aber zu empfehlen: versuche die Situation so normal, wie möglich zu erklären und auch den Verlauf des Gespräches nicht zu streng zu steuern. Kinder haben viele Fragen und werden wohl möglich auch „komische“ Fragen stellen. Beantworte diese, so einfach und ehrlich wie möglich, versuche deinem Kind ein gutes Gefühl zu geben und erlaubt euch Pausen, falls es doch einmal „zu viel“ wird. Zeig deinem Kind, dass es nichts ist, wofür man sich schämen muss oder sollte, denn schlussendlich gibt es nichts Natürlicheres als die Fortpflanzung und den dazugehörigen Geschlechtsverkehr.

Und stell dich bzw. stellt euch darauf ein, dass auch nach dem Gespräch immer mal wieder ein paar Fragen aufkommen können. Aber dann klappt das schon!


Mehr zum Thema lesen